Die Lateiner:innen aus dem 12. Jahrgang grüßen ihre Leser:innen

Erfolgreiche Lerncoaching-Fortbildung
17. Dezember 2025
Frohe Weihnachten 2025
19. Dezember 2025

(Foto: IGS Fürstenau)

Es ist uns ein Bedürfnis, euch von jener Reise zu berichten, die die Schüler:innen unserer Lateinkurse – sowohl jene, die bereits mit den alten Texten vertraut sind, als auch die Neuen und besonders die des Leistungskurses – jüngst unternommen haben.

Nachdem der lange geplante Ausflug im vergangenen Jahr an den Widrigkeiten der Zeit scheiterte, war es nun am 29. September endlich möglich, nach Trier aufzubrechen. Unter der kundigen Begleitung der hochgeschätzten Lehrer:innen Herr Hasan und Frau Tascke nahm die Schüler:innenschaft die Reise voll freudiger Erwartung auf sich.

Kaum waren wir am Bahnhof zu Trier angekommen, begaben wir uns zum B&B Hotel, um dort für kurze Zeit zu verweilen und die Mühen der Fahrt abzulegen. Bald darauf führte uns eine erfahrene Stadtführerin durch die ehrwürdigen Straßen der Altstadt. Wir sahen die mächtige Porta Nigra, bestaunten die erhabene Ruhe der Konstantinbasilika und wandelten durch die weitläufigen Kaiserthermen, in denen die Spuren vergangener Größe noch heute lebendig scheinen.

Der folgende Abend stand den Schüler:innen frei, sodass jede:r auf seine/ihre Weise Eindrücke sammeln und den Geist der Stadt auf sich wirken lassen konnte.

Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, wandten wir uns erneut der Porta Nigra zu, deren gewaltige Mauern im Licht des Tages ihre ganze Würde enthüllten. Daran schloss sich ein Besuch im Rheinischen Landesmuseum an, wo die Schüler:innen Artefakte aus einer Zeit betrachteten, die ihnen in den Texten Ciceros und Vergils vertraut erscheint, nun aber leibhaftig vor ihnen lag. Den Abschluss dieses erfüllten Tages bildete eine eindrucksvolle Vorführung im Amphitheater. Dort lehrte uns ein Gladiator namens Robin – so nannte er sich – auf anschauliche Weise, wie die Kämpfer einst dem Volk Mut, Stärke und Geschick vor Augen führten.

Der darauffolgende Tag gewährte den Schüler:innen reichlich freie Zeit, um die Stadt nach eigenem Rhythmus zu erleben. Am Mittag jedoch vereinten wir uns erneut, um eine 90-minütige Rundfahrt auf der Mosel zu unternehmen, die uns die Landschaft aus einer neuen, beinahe poetischen Perspektive erschloss. Am Abend schließlich fanden wir uns im „Cubiculum“ ein, wo wir bei wohlmundendem Essen und heiterer Stimmung den gemeinsamen Aufenthalt würdig beschlossen.

Da die Abreise früh am nächsten Morgen bevorstand, verließen wir nach einem letzten Frühstück die Stadt. Vom Bahnhof aus machten wir uns auf den Weg zurück nach Lingen. So endeten vier Tage, die ebenso lehrreich wie erfreulich waren und uns am 2. Oktober in ein langes Wochenende entließen – bereichert durch neue Eindrücke, stärkere Gemeinschaft und ein tieferes Verständnis der römischen Geschichte.

Wir würden jedem so eine tolle Reise in die Stadt Trier empfehlen.

Valete!